Seit Februar bereiten sich 15 Frauen und Männer auf ihren ehrenamtlichen Dienst im Kloster-Hospiz vor. Mit dem zweiten Kurswochenende haben die Teilnehmenden nun die Halbzeit ihres Vorbereitungskurses erreicht – ein guter Anlass, auf den bisherigen Weg zurückzublicken.
In den vergangenen Monaten standen neben den Grundlagen der Hospiz- und Palliativarbeit vor allem persönliche Fragen im Mittelpunkt: Was bedeutet es, einen schwerkranken Menschen achtsam zu begleiten? Wie gelingt es, zuzuhören, Nähe zuzulassen und zugleich die eigenen Grenzen wahrzunehmen? Immer wieder bot der Kurs Raum für Austausch, Reflexion und gemeinsames Lernen.
Das zweite Kurswochenende stand unter dem Leitgedanken „Was willst Du, dass ich Dir tun soll?“. In praktischen Übungen konnten die Teilnehmenden erleben, wie wichtig Wahrnehmung, Kommunikation und eine wertschätzende Haltung für die hospizliche Begleitung sind. Die Halbzeit des Kurses wurde anschließend bei einem kleinen gemeinsamen Anstoßen gefeiert – als Zeichen der Freude über den bisherigen gemeinsamen Weg.
In den kommenden Wochen beginnen die Hospitationen im Kloster-Hospiz, auf der Palliativstation des Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd und bei der Katholischen Sozialstation St. Elisabeth. Sie ermöglichen den Teilnehmenden wertvolle Einblicke in die unterschiedlichen Orte hospizlicher und palliativer Begleitung und bereiten sie auf ihren zukünftigen ehrenamtlichen Dienst vor.
Wir freuen uns über das große Engagement unserer Kursteilnehmenden und wünschen ihnen für den weiteren Verlauf des Kurses viele bereichernde Erfahrungen, gute Begegnungen und viel Segen auf ihrem weiteren Weg.

