Hochzeit im Kloster-Hospiz: Ein besonderer Tag voller Liebe und Lebensfreude

Der Freitag, der 13., gilt vielerorts noch immer als Unglückstag. Doch nicht so im Kloster-Hospiz: Der Freitag, der 13. Februar, wurde hier zu einem Tag voller Glück, Liebe und kostbarer gemeinsamer Erinnerungen. An diesem Tag gaben sich ein Hospizgast und seine langjährige Partnerin das Ja-Wort.

Im „Raum der Stille“ besiegelten sie im kleinen Kreis ihrer engsten Angehörigen ihre Entscheidung zur ewigen Verbundenheit und tauschten die Ringe – ein stiller, bewegender Moment voller Nähe, Vertrauen und Hoffnung.

Im Anschluss an die Trauung standen haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende des Hospizes Spalier, gratulierten dem frisch vermählten Paar und begleiteten es mit herzlichen Glückwünschen und duftenden Rosen zu einem feierlichen Glas Sekt. Herzliche Gespräche und viele persönliche Begegnungen prägten die Atmosphäre. Für einige Stunden rückte der Alltag in den Hintergrund – stattdessen standen das Miteinander, die Freude und das bewusste Erleben des Augenblicks im Mittelpunkt.

Anschließend fuhr das Brautpaar mit seinen Liebsten zum Rokokoschlösschen Schwäbisch Gmünd, wo ein festliches Hochzeitsessen stattfand. Das Deutsche Rote Kreuz sorgte für einen sicheren Transfer des Bräutigams zum Restaurant und zurück ins Hospiz. Dort ließ das Paar den Tag bei Kaffee und Kuchen in wohltuender Ruhe ausklingen – erfüllt von Dankbarkeit und vielen schönen Eindrücken.

Eine Hochzeit im Hospiz ist kein gewöhnliches Ereignis. Umso eindrücklicher zeigt dieser Tag, dass auch in einer Zeit, die von Krankheit oder Abschied geprägt sein kann, Liebe, Verbundenheit und Lebensfreude ihren Platz haben. Auch im Hospiz wird gelebt, gelacht und gefeiert – und manchmal wird hier sogar geheiratet.